Literarische Tage – einfach mal anders

Im zehnten Jahr hätten an diesem Wochenende die Literarischen Tage in Viersen begonnen. Nachdem die Frühjahrsausstellung noch vor der Corona-Krise stattfinden konnte, wird die Herbstausstellung aufgrund der Hygieneauflagen keinen festen Mittelpunkt haben. Je nach Genre wandern die Bücher durch die teilnehmenden Einrichtungen, der bisher öffentliche Ausstellungsteil wird als „Literatur im Schaufenster“ aufgefangen – heute begann der Aufbau.

Seit 2011 holt die Kater Mediengruppe gemeinsam mit dem Verein Child’s Horizon e. V. und der Tageszeitung Rheinischer Spiegel im Frühjahr und Herbst zeitgleich zu den deutschen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt Neuerscheinungen sowie Backlisttitel zahlreicher Verlage nach Viersen.

Nähzentrum Maxen spendet für die Sternenkinder Niederrhein

Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – Vor rund vier Jahren gründete Michaela Schmitter die Gruppe „Sternenkinder Niederrhein“ im Viersener Verein Child’s Horizon e. V., die heute aus einem festen Team von neun Frauen und vielen freiwilligen Händen besteht – und die alle stetig ein besonderes Händchen für die Handarbeit beweisen. Sie stricken, nähen oder häkeln ehrenamtlich für Sternenkinder und Frühchen.

Viele Babys sterben schon in der Schwangerschaft oder kurz nach ihrer Geburt. Angehörige, die voller Erwartung und Hoffnung waren, empfinden nun tiefe Trauer und Schmerz. Oft kommt diese Situation für die Eltern unerwartet und plötzlich. Keiner hatte Zeit und den Kopf um nach passender Kleidung zu schauen, die es für solche „Sternenkinder“ auch nicht zu kaufen gibt.
Schlaf- und Pucksäckchen, Kleidchen, Einschlagdecken, Mützen, Kuschelsterne usw. werden den Eltern kostenlos zur Verfügung gestellt – immer verbunden mit einem Andenken aus dem gleichen Stoff.

Ein großer Wunsch der Gruppe war bisher eine Stickmaschine, diesen erfüllte nun Stefan Maxen vom Nähzentrum Maxen. Sternenkinder Niederrhein-Gründerin Michaela Schmitter ließ es sich nicht nehmen die neue Maschine persönlich in Empfang zu nehmen. Sie selbst ist regelmäßige Kundin und begeistert von der großzügigen Spende. „Es ist uns nun möglich Erinnerungen an die Sternenkinder zu personalisieren“, so Michaela Schmitter. „Umso dankbarer sind wir für diese fantastische Unterstützung.“ Ein Dank, der von der Child’s Horizon e. V.-Vorsitzenden Iris Kater und Beisitzer Robin Duzaar nochmals unterstrichen wurde. „Diese Gruppe unseres Vereins leistet eine enorm wichtige Arbeit im Bereich der Trauerbewältigung und Unterstützung von Frühchen-Eltern“, sagte Robin Duzaar. „Die Pakete unterstützen längst nicht mehr nur hiesige Familien oder Krankenhäuser, sie werden mittlerweile bundesweit verschickt.“

v. l.: Iris Kater (Vorsitzende Child’s Horizon e. V.), Michaela Schmitter (Gründerin Sternenkinder Niederrhein), Stefan Maxen (Nähzentrum Maxen), Robin Duzaar (Beisitzer Child’s Horizon e. V.). Foto: Rheinischer Spiegel

Für Nähbegeisterte ist ein Besuch im Nähzentrum Maxen auf der Großen Bruchstraße in Viersen ein absolutes Muss. Maxen gehört zu den Traditionsgeschäften in Viersen, die über verschiedene Generationen hinweg gewachsen sind. Bereits 1924/25 begann Großvater Clemens Maxen mit dem Verkauf von Singer Nähmaschinen. Damals war es noch ein Haustürgeschäft, doch bereits kurze Zeit später wurde ein erstes Ladengeschäft auf der Hauptstraße eröffnet. Hier vergrößerte sich die Firma Maxen und weitete die Produktpalette aus, bis im Zweiten Weltkrieg die Produktion von Nähmaschinen aufgrund der Herstellung kriegswichtiger Güter eingestellt wurde.

Nach Kriegsende wurde der Verkauf „aus dem Wohnzimmer“ heraus wieder aufgenommen und Herbert Maxen stieg in die Firma ein. Man blieb auf der Großen Bruchstraße, auch, wenn die Firmenräume selbst wechselten. Heute führt Stefan Maxen das Nähzentrum in dritter Generation und hat das Angebot stetig um neue, attraktive Produkte rund um die Welt des Nähens ergänzt. Entstanden ist ein modernes und leistungsfähiges Geschäft mit moderner Einrichtung und einer großen Auswahl an Nähmaschinen, Kurzwaren und Zubehör. (ea)

Quelle: Rheinischer Spiegel

Seelchen – Seelentröster schenken Kraft, Zuversicht und Mitgefühl

Einen extra Bericht widme ich einer, in meinen Augen sehr besonderen Dame. Sie hat eine Aktion ins Leben gerufen, die ich mit meinen Sternenkindern, genauso aber auch privat unterstütze. Die liebe Sonja Doll hat mit ihren Seelchen mit Herz eine Lücke gefüllt, die von den meisten übersehen, doch für so viele spürbar da ist.
Sie fertigt Seelchen, also (ich weiß gerade echt nicht, wie ich sie beschreiben soll, da mir, was so gut wie nie vorkommt 😂, die Worte fehlen) ich nenne sie jetzt einfach liebevoll „Festhalterchen“! Figuren, komplett selbst von Sonja, durchs „Seelchenportal“ gelockt, um Menschen damit Kraft, Zuversicht und Mitgefühl, Liebe und positive Gedanken zu schenken. Diese liebevoll gestalteten und für jeden einzelnen, individuell gestalteten Seelentröster brauchen natürlich auch Anziehsachen. Und hier kommen wir ins Spiel 😊😉 ich konnte einiges aus unserem Lager dafür zur Verfügung stellen, denn ich verstehe Ehrenamt so, zu helfen, wo Hilfe nötig ist!

Daher habe ich eine Spende von kleinen, gebrauchten Oberteilen mit selbstgenähtem zu Sets vervollständigt und aus meinem Fundus an gestrickten Deckchen immer eine passende Kuscheldecke dazu gelegt. Außerdem gab es noch passende Mützchen und Söckchen zum Kombinieren. So habe ich einiges verschicken können und unser erstes Set ist auch schon zum Einsatz gekommen. So macht helfen Spaß 💚 (Michaela Schmitter)

Unterstützung für das städtische Krankenhaus in MG-Rheydt

Wie das so gerne mal läuft, da kennt jemand jemanden, der einen kennt, der mit dir verwandt ist und …
In dieser Art sind wir in Kontakt mit der Säuglings-Intensivstation des städtischen Krankenhauses (ehemals Eli) in MG-Rheydt gekommen. Nun ist unsere liebe Michaela nach Gladbach gefahren, hat zwei Decken als Muster abgeholt und auch zwei Oberteile für die Schwester zum Testen dagelassen.